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GOTTORFER GLOBUS

Der Gottorfer Globus  im Neuwerkgarten

Zwischen 1650 und 1664 entstand am Gottorfer Hofe Herzog Friedrichs III. ein "künstliches Monumentum mathematicum", das nach seiner Fertigstellung europaweite Berühmtheit erlangte: der Gottorfer Riesenglobus, der in einem eigens dafür errichteten Lusthaus in der Gartenanlage "Neues Werk" nördlich des Schlosses aufgestellt wurde. Dieser Globus von 3,11 m Durchmesser stellte von außen die Weltkugel dar, in seinem Inneren barg er ein Planetarium, das den Sternenhimmel und den Sonnenlauf samt ihren Bewegungen so zeigte, wie sie von der Erde aus zu sehen sind. Sein besonderer Reiz bestand darin, daß man in ihn hineinsteigen, dort platznehmen und die Sterne um sich herumkreisen lassen konnte, ohne dabei selbst bewegt zu werden. Der Globus war eine eigene Erfindung des Herzogs, die 'wissenschaftliche Leitung' dieses Projektes hatte allerdings sein Hofgelehrter und Bibliothekar Adam Olearius inne. Der aus Limburg herbeigeholte Büchsenmacher Andreas Bösch schließlich setzte die Idee des Herzogs in die Tat um.

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